<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://immo.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://immo.twoday.net/">
    <title>Versblog (Lyrik Reime Sprüche)</title>
    <link>http://immo.twoday.net/</link>
    <description>Lyrik Reime Sprüche</description>
    <dc:publisher>immo de</dc:publisher>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:date>2006-09-20T08:06:11Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/immo/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/2684665/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/611482/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/600656/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/592596/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/563158/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/518435/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/501860/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/486712/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/481995/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/480292/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://immo.twoday.net/stories/418585/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/immo/images/icon.jpg">
    <title>Versblog</title>
    <url>http://static.twoday.net/immo/images/icon.jpg</url>
    <link>http://immo.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/2684665/">
    <title>Die Sonne lacht</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/2684665/</link>
    <description>Die Sonne lacht&lt;br /&gt;
nach langer Nacht.&lt;br /&gt;
Gibts was zu tun?&lt;br /&gt;
Ich möcht noch ruhn!&lt;br /&gt;
Komm her Elan,&lt;br /&gt;
lass andre ran.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-18T06:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/611482/">
    <title>Krokodilromanze</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/611482/</link>
    <description>Ich bin ein altes Krokodil&lt;br /&gt;
Und sah schon die Osirisfeier;&lt;br /&gt;
Bei Tage sonn ich mich im Nil,&lt;br /&gt;
Bei Nacht am Strande leg ich Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß mit listgem Wehgekreisch&lt;br /&gt;
Mir stets die Mahlzeit zu erwürken;&lt;br /&gt;
Gewöhnlich freß ich Mohrenfleisch&lt;br /&gt;
Und sonntags manchmal einen Türken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn im gelben Mondlicht rings&lt;br /&gt;
Der Strand liegt und die Felsenbrüche,&lt;br /&gt;
Tanz ich vor einer alten Sphinx,&lt;br /&gt;
Und lausch auf ihrer Weisheit Sprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klauen in den Sand gepflanzt,&lt;br /&gt;
Tiefsinnig spricht sie: Tochter Thebens,&lt;br /&gt;
Friß nur was du verdauen kannst!&lt;br /&gt;
Das ist das Rätsel deines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Franz) Emanuel (August) Geibel&lt;br /&gt;
(seit 1852: von Geibel) zählte zum großen Dichterkreis seiner Zeit, so auch zu Chamisso, Eichendorff,  Bettine von Arnims, Freiligrath und Justinus Kerner. Er wurde am 6.4.1884 in Lübeck geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wohl bekanntestes Gedicht (Lied) singen wir heute noch: &lt;br /&gt;
Der Mai ist gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über seine Werke erfahren Sie bei &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/geibel.htm&quot;&gt;Gutenberg.Spiegel.de&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt; sowie bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Geibel&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-06T05:59:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/600656/">
    <title>Das Huhn</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/600656/</link>
    <description>In der Bahnhofhalle, nicht für es gebaut,&lt;br /&gt;
geht ein Huhn&lt;br /&gt;
hin und her...&lt;br /&gt;
Wo, wo ist der Herr Stationsvorsteh&apos;r?&lt;br /&gt;
Wird dem Huhn&lt;br /&gt;
man nichts tun?&lt;br /&gt;
Hoffen wir es! Sagen wir es laut:&lt;br /&gt;
daß ihm unsre Sympathie gehört,&lt;br /&gt;
selbst an dieser Stätte, wo es -- ,stört&apos;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Morgenstern starb am 31.03.1914 in Meran. Er gilt als heiterer Dichter. Besonders seine Sammlung &quot;Galgenlieder&quot; zeigt dies deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr seiner Werke finden Sie bei &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/morgenst.htm&quot;&gt;Gutenberg.Spiegel.de&lt;/a&gt;. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; bietet Ihnen eine ausführliche Biographie und viele Linkverweise.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-31T05:54:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/592596/">
    <title>Wer legt die Ostereier?</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/592596/</link>
    <description>Diese Frage beschäftigte schon früher die Menschen, so auch Eduard Mörike:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sophisten und die Pfarrer stritten sich mit viel Geschrei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat Gott zuerst erschaffen? Wohl die Henne? Wohl das Ei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das so schwer zu lösen? Erstlich ward ein Ei erdacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weil noch kein Huhn gewesen. Schatz so hat&apos;s der Has&apos; gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll Eduard Mörike auf ein Ei geschrieben haben (so stand es heute in der Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fragt sich wieder, wer hat das &lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/stories/589061/&quot;&gt;Ostereiermonopol&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: hier passt so schön die &lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/stories/593879/&quot;&gt;Lösung von Frau Freilich&lt;/a&gt;. Vielleicht können Sie auch die Meinung teilen.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-26T11:16:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/563158/">
    <title>Sehnsucht träumen</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/563158/</link>
    <description>Sehnsucht, wundervolle&lt;br /&gt;
Schöne du! Ich solle&lt;br /&gt;
dich nicht denken, sagst du?&lt;br /&gt;
Dich nicht spüren,&lt;br /&gt;
nicht berühren...&lt;br /&gt;
Mhh, ich mag es doch so gerne&lt;br /&gt;
wenn im Magen&lt;br /&gt;
Wellen schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass doch: Ich sag dir im Stillen&lt;br /&gt;
Ich tu&apos;s nur um des Träumens Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute einmal kein &quot;alter&quot; Dichter, sondern eine junge, graziöse (ich meine aus Graz stammende) Dichterin, mit einem sehr gefühlvollem, ausdrucksstarkem Gedicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Gedichte von freilich finden Sie bei &lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/stories/559077/&quot;&gt;mein Freilach&lt;/a&gt; unter der Kategorie Implosionen.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-10T07:05:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/518435/">
    <title>schwäbisch Deftiges</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/518435/</link>
    <description>stammt nicht nur aus meiner Feder. &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/sailer.htm&quot;&gt;Sebastian Sailer&lt;/a&gt; der heute vor 291 Jahren geboren wurde, ist der Schöpfer dieser Verse. Selbst Goethe und Mörike schenkten dieser klaren Sprache Aufmerksamkeit, gar Kaiserin Maria Theresia, hingegen weniger der konservative Klerus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Peter als Gott Vater&lt;/b&gt;             	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter hôt a môl uf Erda&lt;br /&gt;
wölla a Gott Vater werda;&lt;br /&gt;
glei dô hôt dar Gischpel wölla&lt;br /&gt;
Moischter sei&apos; vôr älle G&apos;sella,    &lt;br /&gt;
daß ar thua könnt, was ar wött,    &lt;br /&gt;
Gealt, aso hôscht&apos;s, Peter. g&apos;hett!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugs dar Peter hochgebôra&lt;br /&gt;
ischt schier zum a Narra wôra.&lt;br /&gt;
Sait: i thua schau&apos; eabbas schpüra,&lt;br /&gt;
ganz verändert ischt mei&apos; Hira.    &lt;br /&gt;
Will a reachter Herrgatt sei&apos;,    &lt;br /&gt;
ällas riicht i anderscht ei&apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aepfel, Bieara und Zitrona&lt;br /&gt;
sollat wachsa wia dia Bohna.&lt;br /&gt;
Aellas wollfel, niea noitz duir&lt;br /&gt;
soll maih sei&apos; in euser Schuir.    &lt;br /&gt;
Butter, Zieger, Mill und Schmalz    &lt;br /&gt;
soll ma g&apos;nua hau&apos; neabam Salz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muskazie&apos;la und Zibeba&lt;br /&gt;
soll ma mir itt so aufheba.&lt;br /&gt;
Aellas muaß sei&apos; überflüssig,&lt;br /&gt;
su&apos;scht wear i glei überdrüssig.    &lt;br /&gt;
Aells sei noah meim Abbadit,    &lt;br /&gt;
wär jô su&apos;scht koi&apos; Herrgatt itt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit di schöanschte Bomeranza&lt;br /&gt;
will i alle Zäu&apos; verschanza.&lt;br /&gt;
Mit di Feiga, mit di Dattla&lt;br /&gt;
will i älle Gääta sattla.    &lt;br /&gt;
Zucker mach i ussam Schnai,    &lt;br /&gt;
Neckar ussam Bodasai. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vollständige Gedicht gibt es bei &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/sailer/gedichte/peter.htm&quot;&gt;Gutenberg.Spiegel.de&lt;/a&gt; nachzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große, ausführliche Biographie mit vielen Links, Bildern und Einblick in seine Werke finden Sie bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Sailer&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-12T15:25:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/501860/">
    <title>Heiterer Frühling</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/501860/</link>
    <description>Am Bach, der durch das gelbe Brachfeld fließt,&lt;br /&gt;
Zieht noch das dürre Rohr vom vorigen Jahr.&lt;br /&gt;
Durchs Graue gleiten Klänge wunderbar,&lt;br /&gt;
Vorüberweht ein Hauch von warmem Mist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weiden baumeln Kätzchen sacht im Wind,&lt;br /&gt;
Sein traurig Lied singt träumend ein Soldat.&lt;br /&gt;
Ein Wiesenstreifen saust verweht und matt,&lt;br /&gt;
Ein Kind steht in Konturen weich und lind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birken dort, der schwarze Dornenstrauch,&lt;br /&gt;
Auch fliehn im Rauch Gestalten aufgelöst.&lt;br /&gt;
Hell Grünes blüht und anderes verwest&lt;br /&gt;
Und Kröten schliefen durch den grünen Lauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich lieb ich treu du derbe Wäscherin.&lt;br /&gt;
Noch trägt die Flut des Himmels goldene Last.&lt;br /&gt;
Ein Fischlein blitzt vorüber und verblaßt;&lt;br /&gt;
Ein wächsern Antlitz fließt durch Erlen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gärten sinken Glocken lang und leis&lt;br /&gt;
Ein kleiner Vogel trällert wie verrückt.&lt;br /&gt;
Das sanfte Korn schwillt leise und verzückt&lt;br /&gt;
Und Bienen sammeln noch mit ernstem Fleiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komm Liebe nun zum müden Arbeitsmann!&lt;br /&gt;
In seine Hütte fällt ein lauer Strahl.&lt;br /&gt;
Der Wald strömt durch den Abend herb und fahl&lt;br /&gt;
Und Knospen knistern heiter dann und wann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie scheint doch alles Werdende so krank!&lt;br /&gt;
Ein Fieberhauch um einen Weiler kreist;&lt;br /&gt;
Doch aus Gezweigen winkt ein sanfter Geist&lt;br /&gt;
Und öffnet das Gemüte weit und bang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein blühender Erguß verrinnt sehr sacht&lt;br /&gt;
Und Ungebornes pflegt der eignen Ruh.&lt;br /&gt;
Die Liebenden blühn ihren Sternen zu&lt;br /&gt;
Und süßer fließt ihr Odem durch die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schmerzlich gut und wahrhaft ist, was lebt;&lt;br /&gt;
Und leise rührt dich an ein alter Stein:&lt;br /&gt;
Wahrlich! Ich werde immer bei euch sein.&lt;br /&gt;
O Mund! der durch die Silberweide bebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Trakl&lt;br /&gt;
am 3.2.1887 in Salzburg geboren, war nur ein kurzes Leben gegönnt. Er schuf viele Gedichte, meist traurig und düster. Hier aber ein heiteres Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr über den Dichter, seine Biographie und Werke können Sie bei&lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/trakl.htm&quot;&gt; Gutenberg.Spiegel.de&lt;/a&gt; lesen.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-03T06:30:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/486712/">
    <title>Es war ein Stahlknopf</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/486712/</link>
    <description>Es war ein Stahlknopf irgendwo,&lt;br /&gt;
Der ohne Grund sein Knopfloch floh.&lt;br /&gt;
(Vulgär gesprochen: Es stand offen.)&lt;br /&gt;
Ihm saß ein Fräulein vis-à-vis.&lt;br /&gt;
Das lachte plötzlich: Hi hi hi.&lt;br /&gt;
Da fühlte sich der Knopf getroffen&lt;br /&gt;
Und drehte stumm&lt;br /&gt;
Sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch Peinlichkeiten sind halt nur&lt;br /&gt;
Die schlimmen Folgen der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 600 Gedichte von Joachim Ringelnatz finden Sie bei &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/ringelnz.htm&quot;&gt;Gutenberg.Spiegel.de&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-25T06:20:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/481995/">
    <title>Gräßliches Unglück,</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/481995/</link>
    <description>welches eine deutsche Familie betroffen hat.       	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wirtshaus sitzt der Vater,&lt;br /&gt;
Die Mutter im Theater,&lt;br /&gt;
Sie schwelgt im Kunstgenuß.&lt;br /&gt;
Die Tochter, unschuldsreine,&lt;br /&gt;
Liest still beim Lampenscheine&lt;br /&gt;
Den Simplicissimus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle höh&apos;ren Töchter&lt;br /&gt;
Hat sie nicht der Geschlechter&lt;br /&gt;
Verschiedenheit gekennt.&lt;br /&gt;
Doch als sie dies gelesen,&lt;br /&gt;
Ist alles futsch gewesen,&lt;br /&gt;
Was man moralisch nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ließ den Storchenglauben&lt;br /&gt;
Wohl über Nacht sich rauben,&lt;br /&gt;
Und sonst noch mancherlei.&lt;br /&gt;
Sie las vergnügt die Witze,&lt;br /&gt;
Verstand die frechste Spitze,&lt;br /&gt;
Und wußte, was es sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dies die Mutter ahnte&lt;br /&gt;
Und ihr das Schlimmste schwante,&lt;br /&gt;
Sprach sie nicht einen Ton.&lt;br /&gt;
Sie schloß in ihrer Kammer&lt;br /&gt;
Sich ein, mit ihrem Jammer&lt;br /&gt;
Und einem Bariton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch tiefer ist gesunken&lt;br /&gt;
Der Vater. Schwer betrunken&lt;br /&gt;
Holt er sich bald die Gicht.&lt;br /&gt;
Wie war er gut katholisch!&lt;br /&gt;
Jetzt ist er alkoholisch!&lt;br /&gt;
Bis daß sein Bierherz bricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht nicht mehr von hinnen,&lt;br /&gt;
Poussiert die Kellnerinnen&lt;br /&gt;
Vor Gram und Überdruß.&lt;br /&gt;
Und wer hat das verschuldet?&lt;br /&gt;
Der, den man leider duldet,&lt;br /&gt;
Der Simplicissimus! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eröffnungshymne&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist schwärzer als die Kohle?&lt;br /&gt;
Als die Tinte? Als der Ruß?&lt;br /&gt;
Schwärzer noch als Rab&apos; und Dohle&lt;br /&gt;
Und des Negers Vorderfuß?&lt;br /&gt;
Sag mir doch, wer dieses kennt!&lt;br /&gt;
-- Bayerns neues Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo sind die dicksten Köpfe?&lt;br /&gt;
Dicke Köpfe gibt es viel,&lt;br /&gt;
Denken wir nur an Geschöpfe&lt;br /&gt;
Wie Rhinozeross&apos; im Nil.&lt;br /&gt;
Dick&apos;re hat -- o Sakrament!&lt;br /&gt;
-- Bayerns neues Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist frömmer als die Taube?&lt;br /&gt;
Als die milchgefüllte Kuh?&lt;br /&gt;
Als der Kapuzinerglaube&lt;br /&gt;
Und das fromme Lamm dazu?&lt;br /&gt;
Frömmer ist das Regiment&lt;br /&gt;
In dem neuen Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ist das Allerdümmste?&lt;br /&gt;
Schon noch dümmer als wie dumm?&lt;br /&gt;
Sagt mir gleich das Allerschlimmste,&lt;br /&gt;
Aber ratet nicht herum!&lt;br /&gt;
Sag&apos; mir endlich, wer es kennt!&lt;br /&gt;
Himmelherrgottsakrament!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luwig Thoma erblickte am 21. Januar 1867 das Licht der Welt. Sein bissiger Humor erfreut auch heute noch Leser aller Altersgruppen. Bei &lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/autoren/thoma.htm&quot;&gt;Gutenberg.Spiegel.de&lt;/a&gt; finden Sie eine reichliche Auswahl seiner Werke.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-21T06:11:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/480292/">
    <title>Digitaldichter blödeln</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/480292/</link>
    <description>Dichten und Reimen muss nicht immer ernst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie erneut bei &lt;a href=&quot;http://www.industrial-technology-and-witchcraft.de/index.php/ITW/comments/13424/&quot;&gt;IT&amp;W&lt;/a&gt;, den Versuch, vorne oder hinten oder beides zu reimen.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-20T06:55:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://immo.twoday.net/stories/418585/">
    <title>Was stoahd au en dr Zeidong</title>
    <link>http://immo.twoday.net/stories/418585/</link>
    <description>Kaffee bloasa, Zeidong lesa,&lt;br /&gt;
was gibts Neus, was isch denn gwesa.&lt;br /&gt;
So muaß sFrühstück äll Dag afanga,&lt;br /&gt;
sonschd kennschd ned zom Schaffa ganga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schönschda ischs, was mr scho kennd&lt;br /&gt;
ond sich dr Schreiberling verrennt,&lt;br /&gt;
zomma Thema, selbschd bisch Meischder,&lt;br /&gt;
was schreibed die für Scheibakleischder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des macht Spaß, a bissle schempfa.&lt;br /&gt;
Mr kenndse mitma Leserbriaf empfa.&lt;br /&gt;
Solle me ärgera oder esse no en Wecka?&lt;br /&gt;
Solle gähna oder duane me strecka?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodde Endscheidunga am früha Morga.&lt;br /&gt;
SHirn schloaft no faschd, han andere Sorga.&lt;br /&gt;
Jetzt hanne Kaffee auf dZeidong glebberd,&lt;br /&gt;
mei Frau wird schempfa dasses schebberd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drbei isch dZeidong heut bädschnass&lt;br /&gt;
shot gregned, sWedder macht koin Spass.&lt;br /&gt;
Ond was stoaht do zom Wedder drenn?&lt;br /&gt;
Grad sGegadail, i glaub i spenn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Em Sportdeil sendse Patriota&lt;br /&gt;
obwohl die kickthen wie Idiota&lt;br /&gt;
do sieht mr halt, wenn onsere kicket&lt;br /&gt;
isch Objektivität verzwicket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dWirtschaft könnt so spannend sei,&lt;br /&gt;
doch fällt dem Redakteur nix ei.&lt;br /&gt;
Abschreiba was dAgentur scho tickert&lt;br /&gt;
ond geschtern schomol ghört vom Wickert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Neus stoaht heut nix drenna,&lt;br /&gt;
gibts sonschd no ebbes zgwenna?&lt;br /&gt;
Sonscht gucke halt ens Internet,&lt;br /&gt;
sisch fixer als a Offline-Set.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnte grad aufs Blatt verzichta,&lt;br /&gt;
schnell en Blick ens Web däds richta.&lt;br /&gt;
Aber i kennt net zom Frühstück,&lt;br /&gt;
schempfa mitma Blick zurück.</description>
    <dc:creator>immo de</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://immo.twoday.net/topics/heiter&quot;&gt;heiter&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 immo de</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-28T08:05:45Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://immo.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://immo.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/DerivativeWorks" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
